In die Sonne schauen
25.11.2025 20:00
Ein abgeschiedener Vierseitenhof in der Altmark. Die Wände atmen seit
über einem Jahrhundert das Leben der Menschen, die hier wohnen, ihren
Geschmack, ihr Sein in der Zeit. IN DIE SONNE SCHAUEN erzählt von vier
Frauen aus unterschiedlichen Epochen – Alma (1910er), Erika (1940er),
Angelika (1980er) und Nelly (2020er) – deren Leben auf unheimliche Weise
miteinander verwoben sind. Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit oder
Jugend auf diesem Hof, doch während sie ihre eigene Gegenwart
durchstreifen, offenbaren sich ihnen Spuren der Vergangenheit –
unausgesprochene Ängste, verdrängte Traumata, verschüttete Geheimnisse.
Alma entdeckt, dass sie nach ihrer verstorbenen Schwester benannt wurde
und glaubt, dem gleichen Schicksal folgen zu müssen. Erika verliert sich
in einer gefährlichen Faszination für ihren versehrten Onkel. Angelika
balanciert zwischen Todessehnsucht und Lebensgier, gefangen in einem
brüchigen Familiensystem. Nelly schließlich, die in scheinbarer
Geborgenheit aufwächst, wird von intensiven Träumen und der unbewussten
Last der Vergangenheit heimgesucht. Als sich ein tragisches Ereignis auf
dem Hof wiederholt, geraten die Grenzen zwischen Vergangenheit und
Gegenwart ins Wanken.
Filmfestspiele Cannes: Preis der Jury
Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro Lingen zum "Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen"
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